mein GedankenTrichter rund um Bildung und Medien – eEducation


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Blogs als geeignetes Social Software Instrument für E-Learning

Eine Idee ist es, das Weblog als Social Software Tool in der Ausbildung als Schnittstelle für Lehrende, Lernende und alle weiteren Akteuren zu nutzen. Dabei soll das Blog als Informations- und Lernplattform für alle Beteiligten fungieren, zur Interaktion und Partizipation ermutigen und den Austausch untereinander zu fördern. Lässt sich das überhaupt realisieren und welche Anforderungen müssen für eine erfolgreiche Gestaltung erfüllt werden?

Eteokleous-Grigoriou und Nisiforou (2013) haben in ihrer Studie untersucht, wie Blogs als kognitive Lernwerkzeuge integriert werden können, um spezifische Lernziele zu erreichen. In der Studie haben sie herausgefunden, dass es für die Realisierung, Planung und Zielerreichung von E-Learning Projekten, hier am Beispiel des realen Bloggens, für die praktische Umsetzung von Notwendigkeit ist, dass die involvierten Personen entsprechend geschult sind und ihnen ein entsprechender pädagogischer Rahmen bei der Umsetzung hilft und als Leitfaden dient. Für die Planung und Konzeption solcher Bildungsvorhaben übernehmen die involvierten Personen eine wichtige Rolle. Daher ist es enorm wichtig, dass die Aufgaben angemessen gestaltet und entwickelt werden, um den Lehr- und Lernprozess für alle Beteiligten zu erleichtern.

Der Einsatz von Blogs als Lernwerkzeug für E-Learning in der Ausbildung weist eine hohen Nutzen und viele Potenziale auf. Neben der Interaktion zwischen Lernenden, Lehrenden und weiteren Akteuren, können diese auch voneinander lernen. Ebenfalls ändert sich durch den Einsatz von Social Software Tools die Art und Weise, wie Lernende lernen und Lehrende unterrichten und lernen.

Literatur

Eteokleous-Grigoriou, N., & Nisiforou, E. (2013). Integrating Blogs as Cognitive Learning Tools: Designing and Evaluating Real Blogging. Society for Information Technology & Teacher Education International Conference 2013, 2013(1), 3867–3876. URL: http://editlib.org/p/48719 [20.12.2013]

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Mit E-Learning einen Wandel in der Ausbildung schaffen

Bevor E-Learning und Social Software als Schnittstelle in der Ausbildung implementiert werden kann, um Kommunikations- und Lernprozesse zwischen Lernenden, Lehrenden und allen weiteren beteiligten Akteuren nachhaltig zu fördern und zu verbessern, müssen zunächst einmal unterschiedliche Probleme und Barrieren beleuchtet werden. Sowohl Lehrende als auch alle weiteren Akteure sind von den Potenzialen, dem Mehrwert und der sich daraus ergebenen Notwendigkeit von E-Learning in der Ausbildung zu überzeugen.

Andrée Roy (2010) untersuchte in seiner Studie wie ein erfolgreicher Übergang von herkömmlichen Schulungen zu E-Learning in kleinen und mittleren Unternehmen hergestellt werden kann. In seiner Studie erkannte er einige grundlegende in den Betrieben Probleme und Barrieren, die einen erfolgreichen Übergang zum E-Learning erschweren. Ein großes Problem ist die unzureichende Ausstattung der Unternehmen mit den benötigten medialen Ressourcen und der Lernenden zu Hause. Wie bereits schon in meinem Beitrag über die Studie von Leino und Tanhua-Piiroinen erwähnt sind unterschiedlichen Kenntnisse im Umgang mit Medien und geringe Medienkompetenz ein großes Problem. Ebenfalls müssen den Lernenden der Mehrwert Nutzen über die zu lernenden Inhalte plausibel nahegelegt werden. Die Hauptprobleme, um E-Learning erfolgreich in Ausbildungsprozesse integrieren zu können, liegen laut Roys Erkenntnissen aus seiner Studie an einem Mangel an:

  • Zugang zu Computern und Internet
  • Schulung und Unterstützung für alle Beteiligten
  • Wissen über die Lerninhalte und –ziele die relevant für die Ausbildung sind
  • Wissen was E-Learning bedeutet für:
          • Interaktionsebene
          • entstehende Kosten zur Beschaffung und Entwicklung von E-Learning
          • die Lernenden selber
          • den Wandel der Lernkultur vom traditionellen Lernen zum E-Learning

Zur Beseitigung der Mängel ist es daher sinnvoll alle Beteiligten in den Veränderungs– und Beratungsprozess mit einzubeziehen, um Bedarfe aufzudecken, Mängel zu beseitigen und E-Learning erfolgreich in Ausbildungsprozesse zu integrieren, indem:

  • E-Learning als eigenständige und nützliche Lernkultur anerkannt wird
  • E-Learning effektiv und effizient nutzen zu können durch Förderung der Medienkompetenz

Literatur

Roy, A. (2010). SMEs: How to Make a Successful Transition From Conventional Training Towards e-Learning. International Journal of Advanced Corporate Learning (iJAC), 3(2), 21–27. URL: http://editlib.org/p/45700 [20.12.2013]