mein GedankenTrichter rund um Bildung und Medien – eEducation


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Was ist Medienkompetenz?

In den vorangegangenen Artikeln über Social Software Tools in E-Learning SzenarienMit E-Learning einen Wandel in der Ausbildung schaffen und Blogs als geeignetes Social Software Instrument für E-Learning bin ich auf die Notwendigkeit eingegangen, dass Lernende, Lehrende und alle weiteren Akteure in ihrer Medienkompetenz geschult und gefördert werden müssen. Entweder im Umgang und Nutzung mit Medien oder bei der Planung und Konzeption von Lernmedien.

Aber was ist Medienkompetenz überhaupt?  Dieter Backe (1999) gliedert Medienkompetenz in vier Dimensionen und unterscheidet,

  • Medienkunde => 1. informativ, 2. instrumentell-qualifikatorisch
  • Medienkritik => 1. analytisch, 2. reflexiv, 3. ethisch
  • Mediennutzung => 1. rezeptiv, anwenden, 2. interaktiv, anbieten
  • Mediengestaltung => 1. innovativ, 2. kreativ

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Mit E-Learning einen Wandel in der Ausbildung schaffen

Bevor E-Learning und Social Software als Schnittstelle in der Ausbildung implementiert werden kann, um Kommunikations- und Lernprozesse zwischen Lernenden, Lehrenden und allen weiteren beteiligten Akteuren nachhaltig zu fördern und zu verbessern, müssen zunächst einmal unterschiedliche Probleme und Barrieren beleuchtet werden. Sowohl Lehrende als auch alle weiteren Akteure sind von den Potenzialen, dem Mehrwert und der sich daraus ergebenen Notwendigkeit von E-Learning in der Ausbildung zu überzeugen.

Andrée Roy (2010) untersuchte in seiner Studie wie ein erfolgreicher Übergang von herkömmlichen Schulungen zu E-Learning in kleinen und mittleren Unternehmen hergestellt werden kann. In seiner Studie erkannte er einige grundlegende in den Betrieben Probleme und Barrieren, die einen erfolgreichen Übergang zum E-Learning erschweren. Ein großes Problem ist die unzureichende Ausstattung der Unternehmen mit den benötigten medialen Ressourcen und der Lernenden zu Hause. Wie bereits schon in meinem Beitrag über die Studie von Leino und Tanhua-Piiroinen erwähnt sind unterschiedlichen Kenntnisse im Umgang mit Medien und geringe Medienkompetenz ein großes Problem. Ebenfalls müssen den Lernenden der Mehrwert Nutzen über die zu lernenden Inhalte plausibel nahegelegt werden. Die Hauptprobleme, um E-Learning erfolgreich in Ausbildungsprozesse integrieren zu können, liegen laut Roys Erkenntnissen aus seiner Studie an einem Mangel an:

  • Zugang zu Computern und Internet
  • Schulung und Unterstützung für alle Beteiligten
  • Wissen über die Lerninhalte und –ziele die relevant für die Ausbildung sind
  • Wissen was E-Learning bedeutet für:
          • Interaktionsebene
          • entstehende Kosten zur Beschaffung und Entwicklung von E-Learning
          • die Lernenden selber
          • den Wandel der Lernkultur vom traditionellen Lernen zum E-Learning

Zur Beseitigung der Mängel ist es daher sinnvoll alle Beteiligten in den Veränderungs– und Beratungsprozess mit einzubeziehen, um Bedarfe aufzudecken, Mängel zu beseitigen und E-Learning erfolgreich in Ausbildungsprozesse zu integrieren, indem:

  • E-Learning als eigenständige und nützliche Lernkultur anerkannt wird
  • E-Learning effektiv und effizient nutzen zu können durch Förderung der Medienkompetenz

Literatur

Roy, A. (2010). SMEs: How to Make a Successful Transition From Conventional Training Towards e-Learning. International Journal of Advanced Corporate Learning (iJAC), 3(2), 21–27. URL: http://editlib.org/p/45700 [20.12.2013]


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#ExIF13 – Wie funktioniert eine Literaturrecherche?

Die Fragestellung „Wie funktioniert eine Literaturrecherche?“ war für mich eine große Herausforderung.

Die Aufgabenstellung lautete, eine kleine Videobotschaft zum Thema Literaturrecherche zu erstellen. Mir war schnell klar, wie die Videobotschaft inhaltlich aufgebaut sein sollte. Meine Gedanken und Ideen habe ich während meiner Wartezeit beim Arzt in eine Textverarbeitungs-App meines Smartphones notiert. Zu Hause angekommen, habe ich kurzerhand die gesammelten Ideen zusammengeführt und kurz verschriftlicht sowie die passenden Bilder und Graphiken in Power-Point zusammengestellt. Bis dato war alles kein Problem, aber schnell stellte sich mir die Frage wie und mit welchem Programm ich die Vertonung passend zu meinem Bildmaterial erstellen kann. Dank Google und einiger Videotutorials konnte ich meine Wissenslücken schließen und mit GarageBand und iMovie die Videobotschaft erstellen.

In der Rückschau des Gesamtprozesses hat mir die Erstellung der Videobotschaft sehr geholfen. Zum einen hat sie mir Klarheit darüber gegeben, an welchen Stellen ich noch systematischer und strukturierter recherchieren muss und zum anderen konnte ich mir wichtige Grundlagenkenntnisse bei der Nutzung der beiden Programm aneignen, um diese im weiteren Prozess bei der Erstellung von Schulungsmaterialien bspw. zu erweitern und auch überhaupt zu nutzen. Ein weiterer ganz wichtiger Aspekt ist, dass ich an meiner Stimmlage arbeiten sollte und meine Selbstwahrnehmung und -darstellung trainieren werde. Letztendlich bin ich aber mit dem Gesamtprodukt recht zufrieden – zumal es mein erstes erstelltes Video ist, welches hier anzuschauen ist: