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#ExIF13 – Wie findet man methodisch Antworten auf die Forschungsfrage?

Zeitpläne einhalten und aufrechtzuerhalten am Beispiel des Balkenplans war ein gutes Stichwort im Impulsvortrag von Herrn Sonnenberg im vierten Teil des cMOOC #ExIF13 „Entdecke die Insel der Forschung“ mit der Fragestellung: Wie findet man methodisch Antworten auf die Forschungsfrage?

Auf die Notwendigkeit einer vernünftigen Zeitplanung möchte ich daher näher eingehen, aber auch auf die Gefahren hinweisen, die eine falsch eingeschätzte bzw. verschätzte Zeitplanung mit sich bringen kann

Ich selber stehe sowohl beruflich als auch privat immer wieder vor dem Problem, dass meine Zeitpläne durchkreuzt werden. Ein gutes Zeitmanagement mit genügend Pufferzeiten mit ständiger Überwachung, Reflexion und Anpassung ist daher von Vorteil. Ich habe mir daher bereits angewöhnt, meine Aufgaben anhand einer Excel-Arbeitsmappe so zu strukturieren, dass ich die einzelnen Arbeitsphasen untergliedere und ggfs. anhand von Gantt-Diagramme darstelle.

Wie wichtig eine gute und realistische Zeitplanung für mein Studium ist, habe ich im Verlauf des Masterstudiums selber gemerkt. Während des Studiums Bildungswissenschaft habe ich mich eigentlich immer ganz gut zwischen Arbeit, Familie und allen drum und dran organisieren können – oftmals mehr schlecht als recht, aber irgendwie hat es immer funktioniert. Im Masterstudium ist es mir dann in ersten Semester Dank meiner Selbstüberschätzung und meiner mehr als überzogenen optimistischen Haltung nicht mehr gelungen, sodass sich daraus die Konsequenz ergab, erst im darauffolgenden Semester das Modul zu bearbeiten.

Bei der Zeitplanung ist es nach eigener Erfahrung immens wichtig, dass bereits zu Beginn eines Vorhabens/Projekts realistische Ziele gesetzt werden und wir uns nicht durch zu unrealistische bzw. optimistische Vorhersagen selber täuschen. Konkret heißt das, dass bei der Zeitplanerstellung nicht nur das Idealszenario mit eventuellen unangenehmen Störungen durchgespielt wird, sondern auch Störfaktoren wie z.B. Krankheit, unvorhersehbare auftretende Schwierigkeiten, Krisen etc. zu berücksichtigen, die den Zeitplan für einen längeren Zeitraum vollkommen ändern oder auch stilllegen können. Ebenfalls ist es wichtig, bei größeren bzw. längerfristig angelegten Vorhaben/Projekte sich einen ungefähren Vergleichswert über die Dauer oder Umfang eines ähnlichen angelegten Projektes einzuholen und auf die Erfahrungen derer aufzubauen und den Zeitplan anzupassen. An dieser Stelle möchte ich zum einen auf den Psychologen Daniel Kahnemann verweisen, der sich mit diesem Phänomen „Innensicht“ und „Außensicht“ beschäftigt hat und zum anderen folgende Literatur von ihm empfehlen, welche sich zu lesen lohnt und auch bei der Selbstreflexion hilfreich sein kann: Schnelles Denken, langsames Denken bzw. Thinking, Fast and Slow

In diesem Buch beschreibt Kahnemann eine Vielzahl von Experimenten wie Entscheidungen getroffen werden und ablaufen.

Das Buch ist sowohl als Originallitertur als auch in der deutschen Fassung zu erwerben:

Kahnemann, D. (2012). Schnelles Denken, langsames Denken. München: Siedler Verlag.

Kahnemann, D. (2012). Thinking, Fast and Slow. London: Penguin.

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