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Beratungsprozesse

Ein Kommentar

„Wer Wandel erreichen will, muss ihn vorleben“
-Mahatma Ghandi-

Um Veränderungsprozesse ankurbeln zu können, ist es notwendig, Lehrende und alle weiteren Akteure beratend zur Seite zu stehen. Je nach Problemlage können in Anlehnung an Edgar Schein drei Beratungsmodelle unterschieden werden:

Grundmodelle der Beratung

Grundmodelle der Beratung nach Edgar Schein (2010)

Literatur:

Schein, E. H. (2010). Prozessberatung für die Organisation der Zukunft: der Aufbau einer helfenden Beziehung (3. Auflage). Bergisch Gladbach: Ed. Humanistische Psychologie.

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Ein Kommentar zu “Beratungsprozesse

  1. Hallo Simone,
    in deinem Beitrag hast du dargestellt, welche Beratungsprozesse nach Schein (2010) unterschieden werden. Damit ein Beratungsprozess allerdings tatsächlich erfolgreich sein kann, bedarf es hierbei einer gewissen Rollen-/ bzw. Verantwortungsverteilung aller Beteiligten, d.h.: zwischen Berater und Lernendem.
    Die Aufgaben des Beraters sind schnell und kompakt durch drei Worte beschrieben: Anleitung, Unterstützung und Erleichterung. So liegt es in der Peron des Beraters, Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Lernenden zu bieten, indem diesem hohe, aber dennoch erreichbare Ziele gesetzt werden und Wissen vermittelt wird. Weiterhin gilt es, den Lernenden bei der Erreichung seiner Ziele zu unterstützen, seinen Fortschritt zu überwachen und Rückmeldung zu geben. Auch eine persönliche Betreuung sowie Motivation des Lernenden fallen in das Aufgabengebiet des Beraters. So nimmt der Berater eine verantwortungsbewusste Führungsposition ein und ist dem Lernenden ein positives Vorbild.
    Dennoch liegt der Lernfortschritt des Lernenden nicht alleine in der Verantwortung des Beraters. In der Person des Lernenden selbst liegt die Verantwortung, Bedürfnisse zu identifizieren und auszudrücken, sodass dem Berater die Möglichkeit gegeben wird, dem Lernenden effektiv helfen und sein Wissen erhöhen zu können. Weiterhin sollte der Lernende in der Lage sein, selbstständig zu arbeiten und mündlich sowie schriftlich zu kommunizieren. Natürlich muss der Lernende Zeit und Energie investieren, welche zum Aufbau einer guten Beziehung zum Berater notwendig ist.
    Die beiden Rollen zeigen deutlich, dass der Berater zwar unterstützend und helfend zum Lernerfolg des Lernenden beitragen kann. Allerdings handelt es sich bei jedem Beratungsprozess dennoch um eine Interaktion zwischen Berater und Lernendem, sodass die Mitarbeit des Lernenden in jedem Beratungsprozess unbedingt notwendig wird (Norton, 2005, o.S.).

    Literatur:
    Norton, P. (2005). Scaffolding Online Learning: The ART of Mentoring. In C. Crawford et al. (Eds.), Proceedings of Society for Information Technology & Teacher Education International Conference 2005 (pp. 2025-2032). Chesapeake, VA: AACE. Retrieved December 25, 2013 from http://www.editlib.org/p/19360.

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