mein GedankenTrichter rund um Bildung und Medien – eEducation


Hinterlasse einen Kommentar

Educast Seminarplanung „Lehren und Lernen mit Lernzielen – Bloomsche Lernzieltaxonomie“

Der Educast Seminarplanung ist im Rahmen des Masterstudiengangs Bildung und Medien – eEdcuation im Rahmen des Modul 3 Gestaltung und Entwicklung von neuen Medien an der FernUniversität in Hagen entwickelt und produziert worden.

Mein Educast weist einen bildungswissenschaftlichen Bezug auf und beschäftigt sich mit der Theorie „Taxonomie von Lernzielen im kognitiven Bereich“ von Benjamin S. Bloom im Hinblick auf die Planung von Seminaren.

Im Rahmen des Moduls 3 und der damit verbundenen Hausarbeit sind insgesamt vier von sieben Folgen produziert worden. Die Folgen fünf bis sieben werden spätestens nach Abschluss der Hausarbeit wegen des hohen zeitlichen Aufwands produziert und stehen euch dann ebenfalls hier und auf YouTube zur Verfügung.

Neben der Entwicklung und Erstellung des Educasts ist für die Educastreihe eine Evaluation durchzuführen, die für meine Hausarbeit relevante Teilaufgaben sind.

Daher benötige ich eure tatkräftige Mithilfe und Support. Zur Beantwortung des Online-Fragebogens ist es sinnvoll, wenn ihr euch alle vier Folgen des Educasts anschaut, um eine möglichst  genaue und zusammenfassende Bewertung abgeben zu können.

Der Link zur Online-Befragung lautet:
https://www.soscisurvey.de/Educast_Seminarplanung/

Bevor ich jetzt noch mehr schreibe, schlage ich vor, dass ihr euch den Educast einfach anschaut. Ich wünsche euch viel Spaß und freue mich auf eure Bewertungen.

Folge 1:

 

Folge 2:

 

Folge 3:

 

Folge 4:

 

 

Und hier ist noch einmal der Link zur Befragung: 

https://www.soscisurvey.de/Educast_Seminarplanung/

 

 


Hinterlasse einen Kommentar

Kriterien zur Evaluation von E-Learning Angeboten (LORI)

Ein Modell zur Evaluierung von E-Learning Angeboten auf Qualität und Passung ist das Learning Objekt Review Instrument (Nesbit, Belfer, & Leacock, 2004).

Mit dem Learning Objekt Review Instrument (LORI) lassen sich E-Learning Angebote anhand neun verschiedener Kriterien auf einer Ratingskala von eins bis fünf und einem Kommentarfeld bewerten, die nachfolgend aufgeführt sind:

1. Content Quality -> Inhalt und Qualität

2. Learning Goal Alignment -> Lernziele

3. Feedback and Adaptation  -> Feedback und Anpassung

4. Motivation -> Motivation

5. Presentation Design -> Präsentation

6. Interaction Usability -> benutzerfreundliches Zusammenspiel

7. Accessibility -> Zugänglichkeit

8. Reusability -> Wiederverwendbarkeit

9. Standards Compliance -> Einhaltung von Standards

Die Bewertung von E-Learningangeboten mithilfe der LORI-Kriterien erfolgt über gezielte Fragestellungen, anhand einer 5-stufigen Likert-Skala mit den Ausprägungen (1 = stimme überhaupt nicht zu, 2 = stimme nicht zu, 3 =teils/teils, 4 = stimme zu, 5 = stimme voll zu).  Zur Bewertung von E-Learning Angeboten ist es nicht erforderlich alle LORI-Kriterien zu berücksichtigen. Vielmehr können diejenigen Kriterien zur Bewertung ausgewählt werden, die für das zu evaluierende E-Learning Angebot von besonderem Interesse und Bedeutung sind.

Der Educast Seminarplanung wird anhand vier ausgewählter LORI-Kriterien evaluiert. Für die Evaluation sind die vorgenannten vier hervorgehobenen Kriterien, Inhalt und Qualität, Lernziele, Motivation und Präsentation, ausgewählt. Alle anderen bleiben unberücksichtigt, da sie für diese Evaluation keine Rolle spielen.

Literatur:

Nesbit, J., Belfer, K., & Leacock, T. (2004). Learning Object Review Instrument (LORI). User Manual. Version 1.5. URL: http://www.transplantedgoose.net/gradstudies/educ892/LORI1.5.pdf


Hinterlasse einen Kommentar

Pod-/Vodcasts in der Bildungswissenschaft

Pod-/Vodcasts werden in Bildungskontexten als Educast bezeichnet (Zorn et al., 2013) und können vielfältig eingesetzt werden. In Anlehnung an Bastiaens (2013) gelten sie als Medium zur Wissensvermittlung und lassen sich mit entsprechender Software relativ einfach erstellen. Inhalte werden als Audiodatei vertont und können darüber hinaus mit visueller Untermalung als Videodateien erzeugt werden Die Audio- bzw. Videodateien werden interessierten und potenziellen Nutzern in der Regel über das Internet zur Verfügung gestellt (Schmidt, Ketterl, & Morisse, 2007; Schneider, 2013).

Pod-/Vodcasts, die mit nützlichen Zusatzfunktionen wie Bilder, Internetverweise und Links ausgestattet sind, werden als Enhanced Podcasts bezeichnet (Schmidt et al., 2007).

In Anlehnung an Schneider (2013) können Pod-/Vodcasts zum einen als Präsentationsmedium, aber auch als Lerninstrument eingesetzt werden und sind eine Ergänzung zum Präsenzunterricht. Die Nutzung der Educasts erfolgt auf freiwilliger Basis und stellen lediglich eine zusätzliche Informationsquelle zur Wissenserweiterung dar.

Lerntheoretisch sind Educasts dem Kognitivismus zugeordnet, da durch geleitete Aufnahmen gelernt und Wissen verarbeitet wird (Zorn et al., 2013)

Literatur: 

Bastiaens, T. (2013). Gestaltung und Entwicklung von neuen Medien. Hagen: FernUniversität in Hagen (33084).

Schmidt, T., Ketterl, M., & Morisse, K. (2007). Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung. URL: http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf

Schneider, D. K. (2013). Introduction to Educational Technology. Hagen: FernUniversität in Hagen (33083).

Zorn, I., Seehagen-Marx, H., Auwärter, A., & Krüger, M. (2013). Educasting. Wie Podcasts in Bildungskontexten Anwendung finden. In M. Ebner & S.

Schön (Hrsg.), L3T. Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (2nd ed.). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook-2013


Hinterlasse einen Kommentar

LernOnline und GedankenTrichter

Es ist geschafft……. 🙂

Um einen besseren Überblick zu behalten und beide Schwerpunktthemen zusammenzuführen habe ich mich entschlossen, meine beiden Blogs „LernOnline“ und „GedankenTrichter“ zusammenzuführen und als einen Blog zu führen.

Das Blog „GedankenTrichter“ wird nicht mehr weitergeführt. Die erstellten Beiträge im Blog „GedankenTrichter“ sind jetzt hier in diesem Blog zu finden.


Hinterlasse einen Kommentar

Kommunikation

Neben der face-to face (ftf) Kommunikation ist die Kommunikation der wichtigste Bestandteil im E-Learning und bei der Nutzung von Social Software.

Der Begriff Kommunkation bedeutet nach der lateinischen Wortherkunft „communicare“ mitteilen.

Nach Kron und Sofos (2003) wird mittels Interaktion kommuniziert. Die Interaktion erfolgt entweder verbal, durch ausdrückliche und intentionale Wörter und Sätze oder non-verbal, durch unbeabsichtigte Gesten und Mimik.
Kommunikation wird ständig, in unterschiedlichen Situationen ausgeführt. Ebenfalls gehört sie zu einer grundlegenden Handlung und ist ein zentrales Konzept unseres Alltagsbewusstseins. Darüber hinaus spielt sie in den Medien ebenfalls eine große Rolle (Fraas, Meier, & Pentzold, 2012)

Definition:

Kommunikation ist eine soziale Interaktion zwischen mehreren Interaktionspartner. Sie erfolgt entweder gleichzeitig oder medienvermittelt und findet durch wechselseitig aufeinander gerichtetes soziales Handeln statt und ist Mittel zum Zweck (intentional) (Boos, 2013; Burkhart, 2002; Fraas et al., 2012)

 

Literatur

Boos, M. (2013). Wissenskommunikation in virtuellen (Lern-) Gemeinschaften. Hagen: FernUniversität in Hagen (Kursnr. 33058).

Burkhart, R. (2002). Kommunikationswissenschaft (4. Aufl.). Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag.

Fraas, C., Meier, S., & Pentzold, C. (2012). Online-Kommunikation: Grundlagen, Praxisfelder und Methoden. München: Oldenbourg.

Kron, F. W., & Sofos, A. (2003). Mediendidaktik. Neue Medien in Lehr- und Lernprozessen (1. Aufl.). München: Reinhardt (UTB Medien- und Kommunikationswissenschaft, Pädagogik, 2404).


5 Kommentare

Was ist Medienkompetenz?

In den vorangegangenen Artikeln über Social Software Tools in E-Learning SzenarienMit E-Learning einen Wandel in der Ausbildung schaffen und Blogs als geeignetes Social Software Instrument für E-Learning bin ich auf die Notwendigkeit eingegangen, dass Lernende, Lehrende und alle weiteren Akteure in ihrer Medienkompetenz geschult und gefördert werden müssen. Entweder im Umgang und Nutzung mit Medien oder bei der Planung und Konzeption von Lernmedien.

Aber was ist Medienkompetenz überhaupt?  Dieter Backe (1999) gliedert Medienkompetenz in vier Dimensionen und unterscheidet,

  • Medienkunde => 1. informativ, 2. instrumentell-qualifikatorisch
  • Medienkritik => 1. analytisch, 2. reflexiv, 3. ethisch
  • Mediennutzung => 1. rezeptiv, anwenden, 2. interaktiv, anbieten
  • Mediengestaltung => 1. innovativ, 2. kreativ


4 Kommentare

Blogs als geeignetes Social Software Instrument für E-Learning

Eine Idee ist es, das Weblog als Social Software Tool in der Ausbildung als Schnittstelle für Lehrende, Lernende und alle weiteren Akteuren zu nutzen. Dabei soll das Blog als Informations- und Lernplattform für alle Beteiligten fungieren, zur Interaktion und Partizipation ermutigen und den Austausch untereinander zu fördern. Lässt sich das überhaupt realisieren und welche Anforderungen müssen für eine erfolgreiche Gestaltung erfüllt werden?

Eteokleous-Grigoriou und Nisiforou (2013) haben in ihrer Studie untersucht, wie Blogs als kognitive Lernwerkzeuge integriert werden können, um spezifische Lernziele zu erreichen. In der Studie haben sie herausgefunden, dass es für die Realisierung, Planung und Zielerreichung von E-Learning Projekten, hier am Beispiel des realen Bloggens, für die praktische Umsetzung von Notwendigkeit ist, dass die involvierten Personen entsprechend geschult sind und ihnen ein entsprechender pädagogischer Rahmen bei der Umsetzung hilft und als Leitfaden dient. Für die Planung und Konzeption solcher Bildungsvorhaben übernehmen die involvierten Personen eine wichtige Rolle. Daher ist es enorm wichtig, dass die Aufgaben angemessen gestaltet und entwickelt werden, um den Lehr- und Lernprozess für alle Beteiligten zu erleichtern.

Der Einsatz von Blogs als Lernwerkzeug für E-Learning in der Ausbildung weist eine hohen Nutzen und viele Potenziale auf. Neben der Interaktion zwischen Lernenden, Lehrenden und weiteren Akteuren, können diese auch voneinander lernen. Ebenfalls ändert sich durch den Einsatz von Social Software Tools die Art und Weise, wie Lernende lernen und Lehrende unterrichten und lernen.

Literatur

Eteokleous-Grigoriou, N., & Nisiforou, E. (2013). Integrating Blogs as Cognitive Learning Tools: Designing and Evaluating Real Blogging. Society for Information Technology & Teacher Education International Conference 2013, 2013(1), 3867–3876. URL: http://editlib.org/p/48719 [20.12.2013]